SILBER FÜR BÖHLEN, BRONZE FÜR COLDITZ


Das Erreichen des Regionalfinals beim Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" ist für die Böhlener Volleyballerinnen in den letzten Jahren zur Routine geworden. Vor zwei Jahren gab es doppelt Bronze und im vergangenen Jahr zweimal Silber. Auch im laufenden Schuljahr setzten sich zwei Teams der Oberschule in den Vorrunden gegen die Gymnasien und Oberschulen aus Grimma, Oschatz und Wurzen durch und erreichten das Final-Four des Regionalschulamts Leipzig.


Dauergegner im Regionalfinale sind die Sportlerinnen des SV Lok Engelsdorf, die entweder in den Reihen des Gymnasiums Engelsdorf oder des Paunsdorfer Gastav-Hertz-Gymnasiums Leipzig antreten.


Im Finale der Wettkampfklasse II am vergangenen Freitag errangen die Böhlener Volleyballerinnen in der Bornaer Glück-Auf-Sporthalle verletzungsbedingt erneut Silber. Lena Jäger vom Volleyball-Team Thümmlitzwalde schockierte zuletzt sämtliche Teams der Kreisliga mit ihren Aufschlägen, laboriert aber derzeit an einer Sprunggelenksverletzung und stand dem Team der OS Böhlen nicht zur Verfügung. Im entscheidenden Spiel gegen Engelsdorf konnte dieser Verlust nicht kompensiert werden. Trotz zwei gewonnener Spiele mit 2:0 gegen das Ehrenberg-Gymnasium Delitzsch und das Wiprecht-Gymnasium Groitzsch, bei dem sich die Mädchen für das verpasste Landesfinale im vergangenen Jahr revanchieren konnten, hieß es am Ende achtbar geschlagen aber trotzdem Zweiter. Ein kleines Happy-End brachte die Wahl von Kim Reichelt zur besten Spielerin des Turniers, die diese Auszeichnung bereits im vergangenen Jahr erhielt.


Einen großen Fortschritt dagegen machten die Mädchen der OS Böhlen in der Wettkampfklasse IV, die sich nach einer heftigen Klatsche beim Finale der Bezirksmeisterschaft U14 bewähren mussten. Nach intensiver Vorbereitung reichte es vier Tage vor den Winterferien beim Final-Four in Markkleeberg ebenfalls für Platz 2. Nach souveränem Auftritt beim 2:0 über die Oberschule Bad Düben und einem 2:1-Arbeitssieg über das Teich-Gymnasium Borna blieb einmal mehr nur das Gymnasium Engelsdorf unerreicht. Annika Voigtländer und Fabienne Potratz bestritten bereits 2013 das Regionalfinale und holten als Neulinge Silber. Beide wissen: "Geht eine Aktion schief, läuft die nächste umso besser." Der zweite Platz bestätigt nicht nur diese These, sondern liefert auch die notwendige Motivation für höhere Aufgaben.


Zum ersten Mal im Regionalfinale vertreten waren die Mädchen der Sophienschule Colditz, die den Bereich Grimma in der Wettkampfklasse III in Engelsdorf repräsentierten. In den extra dafür neu angeschafften schwarzen Trikots gelang den Mädchen gleich zum Auftakt der Sieg über die Becker-Oberschule Delitzsch, der für die Bronzemedaille reichen sollte. In der zweiten Partie hatte das favorisierte Gustav-Hertz-Gymnasium Leipzig zunächst nichts zu lachen, das von den Colditzer Mädchen massiv unter Druck gesetzt wurde. Am Ende setzte sich die Erfahrung der Leipziger durch und die Spielerinnen der Sophienschule verloren nicht nur diese Begegnung knapp, sondern mussten sich auch im Tie-Break des folgenden Spiels gegen das Teich-Gymnasium Borna entkräftet mit 1:2 geschlagen geben.


Clara Zielinski ist Schülersprecherin der Sophienschule und spielt wie die meisten für das Volleyball-Team Thümmlitzwalde in der KU Chemnitz/Erzgebirge. Durch ihren Kampfgeist wurde auch sie zur besten Spielerin des Turniers gewählt.


19.02.2014 / MAL